ABOUT

Die 1979 in Niigata geborene japanische Künstlerin lebt und arbeitet seit 2003 in München.

Zuvor hatte sie in Japan eine technische Schule abgeschlossen und arbeitete dort als Bauleiterin.

Dann die große Wende: Auf der Spur des Blauen Reiters kam sie nach München.

Hier studierte sie bis 2013 an der Akademie der Bildenden Künste bei Professor Prangenberg mit dem Schwerpunkt Keramik. Sie schließte dieses Studium im Januar 2013 mit dem Diplom ab.

Schon während der Studienzeit arbeitete sie als Werkstudentin und Laborantin in der Nymphenburger Porzellan Manufaktur und wird dort auch nach dem Diplom weiter tätig ist.Es ist ihr wichtig,hier mit verschiedenen zeitgenössischen Künstlern an Porzellan-Projekten zu arbeiten und sich dadurch selbst künstlerisch und materialmäßig weiter zu entwickeln.

In ihrer individuellen artistischen Tätigkeit interessiert sie sich vor allem für den Werkstoff Ton. Sie ist fasziniert von diesem archaischen Material.

Es kann in Ihren Augen ihre ureigenen künstlerischen Gedanken am besten transportieren. Denn der Ton atmet,er bewegt sich, er freut und ärgert sich, sogar nach dem Brennen bleibt er ein lebendiges Material und verändert sich auch dann noch, so, wie es Menschen in ihrer Entwicklung und in ihren Lebensstadien auch tun.

Ton ist in ihren Augen ein einzigartiges, faszinierendes Kunstmaterial, das seit Menschengedenken und mit dem Menschen auf der Erde ist, und auch heute noch und immer wieder gebraucht und künstlerisch verarbeitet wird.

Mit diesem uralten Material gilt es, die zeitgenössische Kunst herauszufordern, das ist ein Hauptanliegen der Künstlerin.

Dabei geht es ihr nicht vorrangig um reduziertes oder minimalistisches Arbeiten, sondern um hochkonzentrierte Formen, Linien und Farben, die zusammen eine Vollkommenheit in der verbleibenden Nicht-Perfektion ergeben.

Es ist dh. nicht verwunderlich, daß in ihren Arbeiten oft die Kugel erscheint, eine Urform, die gleichzeitig Vollkommenheit und Ewigkeitssymbol darstellt und mit dem sie einschließenden Kreis ein Endlos-Zitat und das immer Wiederkehrende des Universums enthält.

Dieses Universum will die Künstlerin weiter erforschen und entdecken und mit ihren eigenen Händen formen.